Die Zukunft des eSports


Für Menschen, welche noch niemals ein Finale in einem League of Legends oder Dota 2 Turnier gesehen haben ist es wohl schwer zu erklären, dass diese Spiele inzwischen ganze Fußballstadien mit Fans füllen. Doch der Boom hält an und diese und andere Spiele haben weltweit Millionen von Fans. In den letzten Monaten haben verschiedene Wettanbieter auch festgestellt, dass auf diese Spiele auch vermehrt hohe Beträge gesetzt werden. Nahm man sonst immer an, dass diese Spiele zumeist der Unterhaltung dienen, so ist das in Ländern wie China oder Südkorea schon lange nicht mehr der Fall. Hier wohnen die so genannten Pro Gamer in Teamhäusern zusammen und werden auch gut bezahlt. In diesen Ländern ist das Spielen von Computerspielen schon längst ein anerkannter Beruf, doch Länder wie die USA oder Länder aus Europa sträuben sich noch sehr mit dieser Definition. Dabei sind bestimmte Turniere bei diesen Spielen mit teilweise sehr hohen Preisgeldern dotiert. Das sogenannte International Turnier von Dota 2, welches zum ersten Mal 2011 in Köln ausgetragen wurde, hatte einen gesamten Preisfonds von 1.6 Millionen USD.

Neuer Markt

„Genau wie in allen anderen Sportarten ist es immer ein heikles Thema, wenn Spieler selbst auf ein Event setzten.“

Zu Beginn waren die Buchmacher eher verwirrt, was diese mit den Wetten anfangen sollten, aber inzwischen ist eSports genauso Teil der Sportwetten wie Fußball, Eishockey oder American Football. Im Gegensatz zu den anderen Sportarten ist dieser Markt aber noch vergleichsweise jung und so sind die Wetteinsätze noch nicht so hoch wie beispielsweise beim Super Bowl. Doch eSports wird von den Entwicklerstudios und den Werbefirmen sehr gepusht und so vergeht kaum eine Woche ohne ein größeres Event. Der amerikanische Entwickler Blizzard Entertainment hat nun seit einigen Monaten sein Teamspiel des MOBA Genres Heroes of the Storm auf dem Markt und die Firma investiert sehr viel Geld, damit der Titel bei den Spielern auch ankommt. So veranstaltete Blizzard in Kooperation mit vielen Universitäten in den USA das Event Heroes of the Dorm, um allen Studenten in den USA die Möglichkeit zu geben um Ruhm und Preisgeld zu spielen. Alleine die Zukunft wird jedoch zeigen welche Spiele sich dauerhaft am Markt behaupten können und auch Aufmerksamkeit von den Wettern bekommen.

Spielerwetten

Genau wie in allen anderen Sportarten ist es immer ein heikles Thema, wenn Spieler selbst auf ein Event setzten. Es ist nachvollziehbar, dass Trainer und andere Spiele diese Dinge nicht so gerne sehen und viele Teams haben sogar inzwischen Wettverbot. Das liegt einfach daran, dass man als Spieler über ganz anderes Hintergrundwissen verfügt und es gab auch schon Berichte von Matchfixing in der Vergangenheit. Leider wird man diesen Aspekt niemals gänzlich entfernen können, da es immer gierige Einzelpersonen geben wird. Solange die Spieler jedoch bestimmte Richtlinien einhalten und nur auf Spiele setzen an denen sie selbst nicht teilnehmen, so sollte das allen Beteiligten genug sein.

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