Über 65.000 Euro in Macau in großem Schwindel erbeutet!


Haben Sie sich schon einmal überlegt, im Casino zu schummeln und mit gefälschten Chips zu spielen? Zwei Chinesen wurde vor kurzem dabei erwischt, wie Sie beim Baccarat falsche Chips ins Spiel brachten und damit in sieben Instanzen ca. 65.000 Euro Gewinn erzielten. Schenkt man den beiden Chinesen Glauben, dann handelt es sich nur um die Spitze des Eisbergs.

Die schlechte Qualität der Chips macht das Tricksen möglich

Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde bekannt, dass ca. 10 Personen an den Betrügereien verwickelt sind.

Wie aus den chinesischen Medien zu erfahren war, könnte die schlechte Qualität der Chips eine Rolle gespielt haben, sodass davon auszugehen ist, dass die Qualität der Chips stark mit den Erfolgschancen der Spieler zusammenhängt, was die erfolgreiche Ausführung des Tricks anbelangt. Wäre die Qualität der Chips höher gewesen, wäre es wahrscheinlich schwieriger gewesen, sie zu fälschen und so ist es Experten zufolge zum Teil der Leitung des Casinos zuzuschreiben, dass dieser Trick überhaupt möglich war.

Wo sich der Vorgang genau abspielte, ist derweil unklar. Die Vermutung liegt aber nahe, dass es sich dabei um das Galaxy Macau handelte.

Weitere Ermittlungen sind aktuell noch am Laufen

Die lokale Presse berichtet, dass beide Spieler ca. 100 gefälschte Chips in das Casino brachten und diese am Tisch beim Baccarat unauffällig verwendeten. Der Wert der Chips pro Person soll dabei ca. 1100€ betragen haben, während die Gewinne sich in nur einer Nacht auf knappe 40.000€ summiert haben sollen. Die Spieler hatten also trotz des Tricks eine glückliche Hand.

Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde bekannt, dass ca. 10 Personen an den Betrügereien verwickelt sind. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Verluste auf weitere 25.000€ belaufen. Doch längst nicht alle Verbrechen werden in Macau auch als solche erkannt: Insgesamt 734 wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres 2017 vermutet. Viele davon werden für immer ungeklärt bleiben.

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